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Etwas Gutes tun während Corona-Lockdown

17/03/2020
Etwas Gutes tun während Corona-Lockdown

Nun ist es also tatsächlich soweit – die Schweiz befindet sich im Lockdown (Ausserordentliche Lage gemäss dem dem Epidemiegesetz). Das hat weitreichende Folgen, für uns alle. Für mich bedeutet das: Kein Lohn weil Selbständig in der Eventbranche (und wohl auch kaum Hilfe vom Staat diesbezüglich), die Kinder sind Zuhause und wollen betreut werden, meine sehr lang ersehnten Yoga-Ferien wurden gestrichen, der Mann ist noch immer Vollzeit eingebunden bei der Arbeit. Vor allem aber schmerzt es mich, den Kontakt zu den Grosseltern der Kinder so stark einzuschränken. Und dann natürlich all die Gedanken um die Zukunft und die Gesundheit unserer Liebsten.

Jedoch bin ich auch der Meinung, dass Selbstmittleid und Negativität wenig hilft. Immerhin sind wir in unserer Familie alle gesund, wir brauchen momentan kein Spitalbett, wir haben genug zu Essen (auch ohne Hamsterkäufe) und leben in einem Haus mit Garten. Ausserdem kann ich meine Sorgen mit dem Mann teilen. Und habe meine Kinder um mich rum – langweilig wird mir nicht.

Um das allerbeste aus der Situation herauszuholen, habe ich eine Liste zusammen gestellt, wie man jetzt sofort etwas Gutes tun kann während dem Lockdown. Sich selbst und anderen. Das sind kleine Dinge, die man von Zuhause aus erledigen kann. Denn das wichtigste ist jetzt, dass wir Zuhause bleiben (#stayathome) und möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen haben. Und ganz genau so wichtig: Das wir versuchen, positiv zu bleiben.

Etwas Gutes tun während Corona-Lockdown in der Schweiz

  • Einen Brief verschicken: Die Kinder und ich werden in den nächsten Wochen ein paar liebe Worte verschicken. Das tut gut beim Schreiben, und es tut gut beim Lesen.
  • Organspende-Ausweis ausfüllen: Kann vom Computer aus in wenigen Minuten erledigt werden. Rettet Leben oder hilft den Angehörigen. Egal wie man sich entscheidet, es ist so wichtig, hier seine Meinung kund zu zun.
  • Yoga (und Fitness) machen: Es gibt kaum etwas einfacheres, als Yoga Zuhause zu machen. Auf Youtube gibt es unzählige Videos, ich mag die (kostenlosen) Yoga- und Fitnessvideos von Mady Morrison. So kann man sich Zuhause einfach Mal etwas Gutes tun.
  • Überflüssige Werbung abbestellen: Ich habe vor einiger Zeit schon angefangen, alle Prospekte, Kundenzeitschriften, Newsletter und Mailings abzubestellen, die ich sowieso nicht lese. Einfach in den nächsten paar Wochen alle gedruckte Werbung sammeln und dann per Mail oder Telefon stornieren. Rettet viele Bäume. Bei den Newslettern mache ich das laufend – ich lese so gut wie keinen Newsletter, deshalb werden die alle gleich abbestellt (fragt mich nicht, wieso ich trotzdem noch laufend neue bekomme)
  • Blutspenden: sobald ich wieder darf, werde ich Blut spenden. Die einzige Ausnahme (neben Lebensmitteln und Medikamenten) um in ein Auto zu steigen. Bei Blutspende SRK Schweiz gibt es alle Informationen.
  • Kleinstunternehmen auf Social Media unterstützen: Jedes Like, jeder Kommentar, jedes Teilen der Beiträge hilft. Und wenn möglich bei Kleinstunternehmen einkaufen, bei der St. Laurentius Brauerei geht das zum Beispiel nun auch im Online-Shop.
  • Stammzellenspender werden: Auch dies rettet Leukämie-Patienten das Leben – und es ist so einfach. Man kann sich online registrieren und bekommt dann ein Testset zur Bestimmung der Gewebemerkmale nach Hause geschickt. So easy, so wichtig.
  • Ein Buch lesen: Mit den Kindern Zuhause nicht ganz einfach, wir arbeiten aber an Ruhe-Zeiten, in denen auch ich vielleicht Mal etwas lesen kann. Und wer hat nicht alles schon Bücher Zuhause, die nur darauf warten, gelesen zu werden? Ich nehme mir ausserdem vor, den Kindern wieder mehr vorzulesen. Das geniessen sie immer sehr.
  • Menuplan schreiben: Jetzt ist es wichtiger denn je, die Einkäufe gut zu planen und keine Lebensmittel zu verschwenden.
  • Brot selber backen: Das ganze Mehl (und all die Hefe!), welches in den letzten Tagen aufgekauft wurde, muss ja auch wieder aufgebraucht werden – wie wäre es mit selbstgemachtem Topfbrot? Wer kein Topf Zuhause hat, kann das Ruck-Zuck-Brot probieren, oder ihr stöbert auf dem Blog von Katharina Arrigoni nach feinen Brotrezepten. Ich selbst  habe natürlich keine Hefe mehr bekommen, also wage ich mich Mal an Sauerteig. Frisches Brot und Butter ist nämlich absoluter Soulfood, besser geht es nicht.
  • Podcasts hören: Ich liebe den Podcast von Stefanie Luxat „Endlich Om“. Einfach alle Folgen hören. Und wer dann Lust auf mehr hat, es gibt ein wirklich tolles Abo (Endlich-Ich) auf Ohhhmhhh.de, mit weiteren Podcast-Folgen, inspirierenden und ehrlichen Artikeln und ganz viel Lebensfreude.

Was tut ihr während dem Lockdown? Habt ihr schon einen Plan oder ist alles noch ungewiss?

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