Essen

    Älplermagronen: der Schweizer Klassiker mit Zwiebelschwitze

    19/07/2019
    Älplermagronen: der Schweizer Klassiker

    Als Kind mochte ich keine Kartoffeln. Ausser Pommes. Heute mag ich sie schon sehr viel lieber – bei meinen Älplermagronen muss das Verhältnis zwischen Teigwaren und Herdöpfel dennoch zugunsten der Pasta ausfallen. Und es muss ordentlich Zwiebelschwitze oben drauf. Beim Apfelmus sind wir uns nicht einig – es kommt aber meistens mit auf den Tisch. Die einen essen es dazu, die anderen danach und ich selbst lasse es meist weg. Wer es selber machen möchte, findet am Schluss des Beitrages eine Anleitung.

    Älplermagronen für 4-5 Personen

    • 250g Kartoffeln, festkochend
    • 350g Teigwaren (ich habe diese verwendet)
    • 150g würziger Käse, gerieben (z.Bsp. Gruyère)
    • 2dl Rahm
    • 3 Zwiebeln, in feinen Streifen
    • 2 EL Butter
    • Salz und Pfeffer

    Zuerst einen grossen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in ca. 1.5cm grosse Würfel schneiden. Nun Salz in das kochende Waser geben und die Kartoffeln 2 Minuten kochen lassen, danach die Teigwaren zugeben und nach Packungsanleitung kochen. Jetzt den Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen und die Zwiebelstreifen bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Umrühren langsam anbraten. Die Zwiebeln sollen schön braun und weich werden, das braucht etwas Geduld.

    Sobald die Nudeln al dente sind, alles in ein Sieb abschütten und die Kartoffeln und die Teigwaren zurück in die Pfanne geben. Nun Rahm und Käse beigeben und alles noch einmal ganz kurz aufkochen lassen – umrühren nicht vergessen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit dem Apfelmus und der Zwiebelschwitze servieren.

    Apfelmus selber machen

    Ich bin ehrlich – unser Apfelmus kommt meistens von meiner Mama. Sie ist Profi im Einmachen und beliefert uns regelmässig mit diversen Köstlichkeiten. Was ich gelernt habe – Apfelmus braucht keinen zusätzlichen Zucker. Einfach Äpfel schälen, mit ein wenig Wasser in die Pfanne geben und dämpfen. Sobald die Äpfel weich sind, wird alles mit dem Stabmixer püriert und entweder gleich gegessen oder ein paar Tage im Kühlschrank gelagert. Man kann das Apfelmus auch einfrieren, wenn man kein Einmach-Profi wie meine Mama ist. Und wer mag gibt vor dem Servieren noch etwas Zimt und einen Hauch Muskatnuss dazu. Herrlich!

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