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Wärmender Reis-Eintopf: ein gesundes Winter-Gericht

21/01/2019
Wärmender Reis-Eintopf, Rezept von boumbelle

Im Winter habe ich oft Lust auf etwas herzhaftes und wärschaftes. Eintöpfe sind schnell gemacht, lassen sich gut vorkochen, einfrieren und aufwärmen. So hat man auch nach einem Tag im Schnee schnell etwas feines auf dem Tisch. Und dieser wärmende Reis-Eintopf ist ganz nebenbei auch noch gesund. Es verstecken sich einige saisonale Gemüsesorten, Kurkuma und Wildreis darin. Und wer Resten aufbrauchen muss, kann gut mit weiteren Gemüsesorten experimentieren.

Die Menge reicht momentan für uns fünf. Man rechnet 100g rohen Reis pro (erwachsene) Person, zusammen mit all dem Gemüse ergibt das noch genug für uns und die Kinder. Reste können aber wie gesagt gut eingefroren werden, deshalb mache ich meist die doppelte Portion.

Das braucht ihr für den wämenden Reis-Eintopf

  • 1 EL hocherhitzbares Öl
  • 1 Zwiebel
  • 2-4 Knoblauchzehen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1-1.5 Liter Gemüsebouillon
  • 250g Wildreis
  • 250g Champignons
  • 2 Karotten
  • 2 Stangen vom Stangensellerie oder auch 1/2 Knollensellerie
  • 3-4 Blätter Federkohl
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 TL Currypulver mild
  • Pfeffer

Wer es noch etwas gehaltvoller mag, ergänzt noch mit:

  • 50g Mehl
  • 15g Butter oder Alsan (für die vegane Version)
  • 350ml Milch (pflanzlich, für die vegane Version)

 

Die Zwiebel in Würfel schneiden und im heissen Öl glasig dünsten. Dann den Knoblauch pressen und kurz mitdünsten. Mit der Bouillon ablöschen, das Lorbeerblatt und den Reis dazugeben und auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann die Karotten schälen und kleinschneiden, den Sellerie putzen/schälen und  in schneiden und dazugeben. Dann die Champignons putzen und kleinschneiden, den Federkohl vom Strunk lösen und schneiden – und ebenfalls dazugeben. Allenfalls nochmal etwas Bouillon dazugeben (je nachdem ob man eher einen Eintopf oder eine Suppe haben möchte, variiert die Bouillon-Menge). Zum Schluss noch mit dem Kurkuma, Currypulver und dem Pfeffer abschmecken. Auch ein Hauch gemahlener Ingwer oder etwas Muskatnuss schmeckt lecker in dem Gericht. Alles köcheln lassen, bis der Reis gar ist.

Wer den Reis-Eintopf noch etwas gehaltvoller und sämiger mag, kann dann die Butter/Margarine jetzt in einer separaten Pfanne schmelzen, dann mit dem Mehl anschwitzen und mit der Milch ablöschen. Etwas köcheln lassen, damit es eindickt. Das Ganze kommt dann einfach in den Eintopf und wird noch einmal kurz aufgekocht – so bindet die Flüssigkeit schön und es wird herrlich sämig.

 

Das Rezept habe ich ursprünglich bei Gimmesomeoven gesehen. Dort wird es als Suppe bezeichnet, ich mag es aber lieber als Eintopf. Meine Version ist vegan, ausserdem koche ich es in einer normalen Pfanne, nicht im Slow Cooker. Und ich habe die Gewürze sowie die Zutaten unserem Geschmack angpasst.

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2 Comments

  • Reply Safran-Risotto: macht gute Laune und schmeckt himmlisch - Boumbelle 19/02/2019 at 09:41

    […] Salat oder Gemüse (wenn nicht schon in der Hauptmahlzeit vorhanden, wie zum Beispiel bei diesem Reis-Eintopf). Das funktioniert sehr viel besser für […]

  • Reply Federkohl mit Sesam-Dressing und Avocado - Boumbelle 10/03/2019 at 08:01

    […] das ist eine Hass-Liebe. Gekocht mag ich ihn wirklich gar nicht, leider (einzige Ausnahme ist mein wärmender Reis-Eintopf). Denn Grünkohl, oder auch Kale ist sehr gesund, wird in der Schweiz angebaut und hat vom November […]

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