Essen

Papayasalat – meine vegane Version (Som tam)

02/07/2019
Papayasalat - meine vegane Version (Som tam)

Thailändisches Essen kriegt mich immer – ich liebe vor allem die würzigen Curries und die Tom Kha Gai Suppe (hier geht es zu meiner veganen Version der Suppe). Bei einem Besuch meines liebsten Thai Restaurants in der Umgebung (das Meiers come inn in Bülach*) habe ich den Papayasalat probiert und seither habe ich ein neues Lieblingsgericht.

Der Salat ist frisch und fruchtig, süss und salzig, umami und scharf. Einfach herrlich, diese Geschmacksexplosion im Mund. Ich wollte also eine vegane Version kreiren, das Original wird nämlich mit getrockneten Garnelen oder Fischsauce zubereitet.

Grüner Papayasalat für 2-3 Personen (vegan)

  • 1 grüne Papaya (im Asia-Store erhätlich)
  • 2-4 Karotten
  • ein Zweig Cherry-Tomaten
  • 100g grüne Bohnen oder Schlangenbohnen, in 2-3cm breiten Stücken
  • 2 Knoblauchzehen, gerpesst
  • 2 EL Soja-Sauce
  • 1 EL brauner Zucker
  • Saft einer Limette
  • 1-2 EL gesalzene Erdnüsse, halbiert
  • Chiliflocken oder 1/2 rote Chilischote in feinen Streifen

Zuerst die Bohnen im Salzwasser kochen und unbedingt darauf achten, dass sie nicht zu weich werden (ca. 10 Minuten). Die Bohnen dann abschütten und abkühlen lassen. Nun die Limette auspressen und zusammen mit dem gespressten Knoblauch, der Soja-Sauce und dem Zucker verrühren. Dann die grüne Papaya schälen und entkernen. Mithilfe eines Julienne-Schneiders die Papaya in feine Streifen schneiden und direkt in die Sauce geben. Danach die Sauce etwas in die Papaya-Streifen einmassieren, ich mache das jeweils mit den Händen. Danach die Karotten schälen und hobeln (oder ebenfalls in Julienne-Streifen schneiden). Zum Schluss dann noch die Cherry-Tomaten halbieren und zusammen mit den Bohnen und den Karotten dazugeben. Alles gut vermischen.

Vor dem Servieren gebe ich noch die Erdnüsse und die Chiliflocken oder -streifen über den Salat. Wer mag kann dazu Klebreis servieren, ich persönlich esse den Salat gerne einfach pur.

 

Papayas sind exotische Früchte, die einen langen Weg hinter sich haben, bis sie bei uns sind. Genauso wie Bananen und Co. stehen Papayas nicht regelmässig bei uns auf dem Speiseplan. Unreife (grüne) Papayas fand ich bisher immer nur im Asia-Markt oder im Top CC, bei diesen seltenen Einkaufgelegenheiten gönne ich mir ab und zu eine der Früchte und geniesse sie dann entsprechend. Bei eat-this.org (einer meiner Lieblings-Foodblogs) habe ich den Som Tam Salat mit Kohlrabi anstatt grüner Papaya entdeckt – eine geniale Idee wie ich finde. Das wird demnächst ausprobiert.

 

*unbezahlte und unbeauftragte Werbung.

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