Süsses

Gmürli-Liebe: Schokolade, ein Hauch Kaffee und Kokosnuss!

04/02/2020
Gmürli-Liebe: Schokolade, ein Hauch Kaffee und Kokosnuss!

Diese Gmürli sind eine Sünde wert! Schokolade, ein Hauch Kaffee und Kokosnuss. Was will man mehr? Ihr fragt mich lustigerweise mindestens einmal in der Woche, wohin das Rezept verschwunden ist. Als ich mit der Überarbeitung des Blogs begonnen habe (vor knapp zwei Jahren) habe ich alle Rezepte gelöscht und nur einzelne Rezepte überarbeitet und wieder gepostet. Beim Gmürli-Rezept habe ich besonders lange gebraucht: Erstens weil ich nie ein gutes Foto hatte und zweitens weil das Rezept ursprünglich nicht von mir ist.

Ich habe die Gmürlis jahrelang nach diesem Rezept gemacht, mittlerweile mache ich sie aber auswendig und habe nun bemerkt, dass ich einiges am Rezept geändert habe. Wir lieben die feinen Schoko-Schnitten aber nach wie vor, deshalb veröffentliche ich nun das angepasste Rezept gerne wierder.

Zutaten für den Gmürli-Teig, ergibt genau ein Backblech

  • 200g Butter, weich
  • 3 Eier
  • 300g Zucker
  • 1/2 Vanillestange, ausgekratzt oder eine Messerspitze *gemahlene Vanille
  • 250ml Milch
  • 16g Backpulver
  • 300g Mehl
  • 4-5 EL Kakao, ungesüsst

Den Ofen auf 180° Unter- und Oberhitze aufheizen.

Zuerst die Butter zusammen mit dem Zucker in einer Schüssel hell aufschlagen. Dann die Eier einzeln dazugeben und mixen, bis alles gut vermischt ist. Nun das Mehl, das Backpulver, den Kakao und die Vanille vermischen und abwechslungsweise mit der Milch in die Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Jetzt ein Backblech gut mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmässig darauf verteilen. Dann kommt der Teig für ca. 30 Minuten in den Ofen, Stäbchenprobe nicht vergessen.

Und nun zum Guss

  • 120g Butter, weich
  • 300g Puderzucker
  • 1-2 EL Kakao
  • 6 EL bereits angerührten Instantkaffee, abgekühlt
  • Kokosrapseln

Den Butter eine Schüssel geben, den Puderzucker dazusieben und dann zusammen mit dem Kakao und dem Kaffe mixen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Sobald der Kuchen komplett ausgekühlt ist, wird der Guss auf dem Kuchen verteilt und dann sofort die Kokosraspeln darüber gestreut. Zum Schluss wird der Kuchen in kleine Quadrate geschnitten, am besten lasst ihr den Guss aber vorher ein paar Stunden „trocknen“. Dazu den Kuchen vom Blech heben, die Ränder wegschneiden und dann gleichmässig von Aussen in ca. 6cm grossen Abständen von oben nach unten schneiden. Das Messer zwischendurch immer wieder putzen. Danach den Kuchen um 90° drehen und wiederum von aussen in 6cm grosse Abständen von oben nach unten schneiden. Die letzte Reihe wird evt grösser oder kleiner, die können zusammen mit dem Rand gleich degustiert werden!

Die Gmürlis halten sich luftdicht verpackt ein paar Tage, am besten sind die jedoch am zweiten Tag nach dem Backen.

*unbezahlte und unbeauftragte Werbung

 

Dieser Beitrag wurde ursprünglich am 01.03.2016 veröffentlicht und im Zuge der Überarbeitung dieser Website am 04.02.2020 neu gepostet.

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2 Comments

  • Reply Eine Frozen-Party zum vierten Geburtstag! – Boumbelle 30/03/2016 at 10:29

    […] habe ich noch einen Gmürli-Olaf gebacken. Der Blechkuchen kommt bei Gross und Klein gut an und ist schnell gemacht. Einfach in Form schneiden und mit Fondant […]

  • Reply M. Staub 30/06/2017 at 08:20

    Frau Gmür war eine Hauswirtschaftslehrerin an der Volksschule im Kanton Zürich und hat die Gmürli erfunden.

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