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Dreikönigskuchen: die süsse Tradition in diversen Varianten

06/01/2020
Dreikönigskuchen: die süsse Tradition in diversen Varianten

Jedes Jahr will ich mein Rezept für den Dreikönigskuchen veröffentlichen. Und jedes Jahr backe ich ihn erst am 6. Januar und finde es dann zu spät, um das Rezept noch online zu stellen. Genau so ist es dieses Jahr, jedoch poste ich das Rezept einfach doch noch heute. Die Spontanen unter euch profitieren noch dieses Jahr, alle anderen dann nächstes Jahr. Hier mag Niemand Rosinen, also backe ich den Kuchen mit Schokostückchen. Und ausserdem habe ich eine vegane Version gebacken dieses Jahr – hat ganz wunderbar geklappt und schmeckt genau so herrlich wie die klassische Variante.

Dreikönigskuchen – vegan und klassich // mit Schokolade oder Rosinen

  • 525g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Zucker
  • 300ml Milch (oder pflanzliche Milch)
  • 60g Butter (oder Margarine), zimmerwarm
  • 20g Hefe
  • 100g dunkle Schokolade in Stücken (optional)
  • 3-4 EL Rosinen (optional)
  • 1-2 EL Mandelblättchen und oder Hagelzucker (optional)
  • 1 Ei oder 1 TL Quittengelle/Aprikosenkonfiture + 1-2 EL pflanzliche Milch oder pflanzlicher Rahm
  • 1 ganze Mandel oder einen anderen „König“

Zuerst die Milch erwärmen und die Hefe darin auflösen. Die Milch darf nicht wärmer als 40° sein (lauwarm), damit die Hefe nicht abstirbt. Den Zucker dazugeben und gut vermischen. Dann das Mehl und das Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Ich mache das in einer Küchenmaschine mit einem Knethaken. Sobald alles vermischt ist, die Butter/Margarine in Stücken dazugeben und den Teig noch einmal ein paar Minuten kneten. Es braucht eine Weile, bis sich der Teig von der Schüsselwand löst und schön glatt wird. Allenfalls noch 1-2 EL Mehl dazugeben, damit sich alles schön verbindet. Zum Schluss noch die Schokostückchen und/oder die Rosinen unter den Teig mischen und den Hefeteig dann zugedeckt um das doppelte aufgehen lassen. Das dauert ca. 1 Stunde, ich gebe die Teigschüssel dazu in den ausgeschalteten Backofen.

Sobald der Teig gegangen ist, forme ich 8 Kugeln à ca. 90g – der Rest wird zu einer grossen Kugel geformt. Diese dann in die Mitte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und die kleineren Kugel rundherum platzieren. In einer der kleineren Kugel wird dann der König (oder die Mandel) versteckt – diesen Schritt vergesse ich jedes Mal und merke es erst, wenn ich den Kuchen in den Ofen schieben will. Das Ganze noch einmal mit einem sauberen Küchentuch abdecken und weitere 20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180° Unter- und Oberhitze vorheizen.

Zum Bestreichen eignet sich ein verklopftes Ei oder für die vegane Version 1 TL Quittengelee/Aprikosenkonfi mit 1-2 EL pflanzlicher Milch/Rahm verrührt. Ich erwärme die Mischung kurz, dann lässt sie sich leichter mit dem Pinsel auftragen. Die Rahm-Variante verspricht mehr Glanz – ich verwende einfach, was gerade offen zur Verfügung steht.

Den Dreikönigskuchen einstreichen, nach Belieben mit Mandelblättchen und/oder Hagelzucker bestreuen und für 25-30 Minuten backen. Eventuell für die letzten 5-10 Minuten eine Alu-Folie über den Dreikönigskuchen legen, damit die Mandeln nicht verbrennen.

Den Kuchen etwas auskühlen lassen und am besten noch lauwarm geniessen.

Tipp zum Einfrieren des Dreikönigskuchens

Ich bereite den Dreikönigskuchen jeweils vor und friere den fertig geformten Kuchen sofort nach dem Formen ein. Dann lasse ich ihn über Nacht im Kühlschrank auftauen, nehme ihn am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank sobald ich den Ofen vorheize, bestreiche ihn und gebe die Mandelblättchen/den Hagelzucker darüber. Dann wie oben beschrieben backen. Das funktioniert super – ich mache das genauso mit unserem Sonntagszopf.

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